WIND


Seit über 30 Jahren steht ein simples Wort aus dem alltäglichen Sprachgebrauch nun schon für eine Band der Extraklasse: Wind. Mit ihrem unvergessenen Lied „Für alle“ holten sie schon 1985 im Vorentscheid zum Eurovision Song Contest den Sieg und bei der internationalen Veranstaltung in Göteborg schließlich den zweiten Platz. Auch zwei Jahre später erreichten sie dort mit „Lass die Sonne in Dein Herz“ von Ralph Siegel/Bernd Meinunger den zweiten Platz – ein Titel, der bis heute zu den größten Hits von Wind zählt. Im Verlaufe der Jahre waren Wind immer wieder in aller Munde und Ohren. So erreichten sie beim Grand Prix des Schlagers 1998 den fünften Platz, 1999 bei der deutschen Vorausscheidung zum Eurovision Song Contest in Bremen den zehnten Platz und gewannen dreimal die ZDF-Hitparade, einmal die Jahreshitparade und wurden mit der Goldenen Stimmgabel ausgezeichnet.

In den letzten Jahren gab es für die Gruppe erneut Aufwind. 2013 gab es das Album „Wind für Deutschland“ und 2015 dann die Single-Veröffentlichungen „Himmel im Kopf“ und „Wenn du eine Stadt wärst“. Mit dem facettenreichen „Komm wir halten die Welt an“ und „Dreh die Musik so laut du kannst“, einer tollen Hommage an die Musik selbst, ging es auch im letzten Jahr mit viel Energie weiter. Auch in diesem Jahr steht eine Menge frisches Material in den Startlöchern – nämlich in Form eines brandneuen Albums mit dem Titel „Liebes Leben“. Ein Album, das sowohl das Leben als auch die Liebe zelebriert. Klingt vorhersehbar? Kann sein, aber schließlich haben wir es hier mit der Gruppe Wind zu tun. Und das bedeutet: Abwechslungsreichtum und eine Menge Überraschungen sind vorprogrammiert. Den Anfang macht „Fang an zu träumen“ und bietet hochmoderne Popmusik mit dynamischer Percussion, einem regelrecht virtuosen Akustikgitarrenteppich und dem grandiosen, mehrstimmigen Gesang. Die sich immer weiter steigernde Bridge schafft es schon nach wenigen Sekunden, den Hörer mitzureißen. Und all das ist erst der Anfang. Die Achterbahnfahrt hat erst begonnen.

„Diese Nacht nochmal“ beginnt mit charismatischem Saxophon, das unmittelbar an George Michaels „Careless Whisper“ erinnert, sich dann jedoch zu dezenten E-Gitarren gesellt. Und gerade, wenn man denkt, dass man schon weiß, was einen erwartet, wird der Song mit rhythmischen Akkordeon-Akzenten durchzogen – bis das Ganze dann in einem absoluten Ohrwurm-Refrain gipfelt. Ein im Refrain leidenschaftlicher und in den Versen leicht melancholischer Song, dessen Geheimnis es zu enthüllen gilt. So wechselt der Song gekonnt zwischen Sehnsucht und einer marschierenden Rhythmik hin und her. Eine unfassbar positive Energie wird dann mit „Das geht nur gemeinsam“ versprüht. Hochgestimmte E-Gitarren werden von dezenten Synthesizer-Einsätzen untermalt. Wenn man sich nur einen Song aus dem Album herauspicken möchte, den man sich für die gute Laune anhört, dann ist es einfach dieser hier.

Mit „Musik ist mein Herzschlag“ und „Kein Liebeslied“ geht es dann in leichte Country-Gefilde mit warmen Akustikgitarren. Ersterer ist eine wunderschöne Hommage an die Musik, die schon in den Strophen überzeugt, besonders aber mit dem tollen Refrain strahlen kann, den Groß und Klein schon beim ersten Hören mitsingen können. Ein Song, den man schon früh morgens hören sollte – denn dieser motivierende Aufwind dauert sicherlich bis zum späten Abend an. „Kein Liebeslied“ ist ein sehr rhythmischer Song, der beinah ein wenig an Varieté-Musik erinnert. Der leicht beschwörende Gesang aller Bandmitglieder passt sich perfekt an das marschierende Schlagzeug an und wirkt mahnend, denn hier geht es um die Abrechnung mit einem ehemaligen Partner, der mit Heuchelei enttäuscht hat. Doch gleichzeitig ist es ein Song, der die Stärke des Einzelnen hervorhebt. Jeder kennt das: Irgendwann ist es Zeit, die rosarote Brille abzusetzen und sich auf sich selbst zu besinnen. Seine Freiheit zu genießen und vollkommen auf eigenen Beinen zu stehen. Ein Song mit besonderem Charakter, den man auch noch lang nachdem das Album zu Ende ist, im Kopf haben wird.

Mit „Frieden in dir“ bekommen wir dann das genaue Gegenteil von „Kein Liebeslied“. Hier haben wir es mit einer tollen Halbballade zu tun, die die Ausgeglichenheit des Menschen zelebriert. Eine sehr gelassene Percussion trägt den Akustik- und E-Gitarren-Song, der besonders durch den vollen Gesang überzeugt. Nach kurzer Zeit bricht der schnelle, warme und treibende Refrain heraus, bevor der Song wieder zu seiner Gospel-ähnlichen Atmosphäre zurückkehrt. Wieder einmal eine Mischung, die wohl nur Wind so perfekt hinbekommen.

„Ein Happy End im falschen Film“ gleitet mit seinen Synthesizer-Akkorden ein wenig hinüber in Pop-Schlager-Gefilde. Dann wird zu einer Mischung aus starkem Saxophon und Pop-Beats übergewechselt. Der Gesang ist hier besonders energetisch und leidenschaftlich. „Weil es perfekt ist“ geht ebenfalls diesen Weg, bietet dabei aber einen Hauch Karibik- und Lounge-Stimmung. Der Mitsing-Refrain wird hier von tollen Trompeten-Klängen untermalt. Alles in allem regiert in diesem Song aber die absolute Gemütlichkeit.

Mit „Nimm dir Zeit“ wird es wieder rhythmisch – und wie! Die Instrumentierung mutet wie der perfekte Soundtrack zu einem Road Trip an, während der Gesang, den Andreas Lebbing, Carolin Frölian und Julia Breuer gemeinsam richtig zelebrieren, sich perfekt an die Rhythmik anpasst. Weiter geht es dann mit dem Titelsong des Albums: „Liebes Leben“ – und anders als man meinen sollte, handelt es sich dabei nicht um ein Wortspiel mit dem Wort „Liebesleben“, sondern um einen musikalischen Brief an das Leben selbst. Wieder bekommen wir eine tolle Mischung aus Halbballade, die ein wenig Country-Atmosphäre versprüht, und vorantreibendem Gitarren-Song, der hier gar ein wenig an die Band Pur erinnert. Die einprägsamen Hintergrundgesänge im Refrain („Heya hey…“) bringen mit einem Augenzwinkern einen Hauch Indianer-Stimmung rüber. Eben dieses Element trägt den nächsten Song, der passenderweise „Winnetou“ heißt, noch mehr. „Winnetou“ geht dabei in noch heiterere Gefilde und wird von Blasinstrumenten, Streichern und einer aufmunternden Percussion verziert.

Den Abschluss des Albums bekommen wir mit der wunderschönen Halbballade „Immer, immer wieder“. Ein ruhiger Song, der sich als waschechtes Liebeslied entpuppt. Besonders überzeugen können hier die Gesangsstellen der Wind-Sängerinnen. Doch sehnsüchtiges Liebeslied hin oder her –die positive Message, die sich durch das gesamte Album zieht und auch als Einstellung für das Leben gesehen werden kann, ist allgegenwärtig.

Was für ein Album! Eine aufregende Reise durch die verschiedensten Klanglandschaften, welche einfach nicht langweilig wird. Um es mit den verlockenden Worten des ersten Songs zu unterstreichen: „Mit der Farbe der Fantasie wird deine Welt zur Symphonie. Alles Erdachte wird auch existieren. Die Kraft, die in der Seele liegt, und tausend Dinge neu verwebt. Ein Film im Kopf und alles kann passieren. Fang an zu träumen. Ich nehm dich mit.“ – na, da reisen wir doch gerne mit!

Das Album „Liebes Leben“ erscheint am 28.4.2017 im Handel.

Das dazugehörige Video ist überall als Download erhältlich und kann hier angeschaut werden:

Die digitale Pressemappe zum neuen Album mit Songs zum Reinhören, Videos und Künstler-Informationen können Sie hier einsehen:

Wind – Liebes Leben

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Liebes Leben


  • 28.04.2017
  • 405380430975

Künstler Videos

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    Monika Martin

    Tanz im Wind (offizielles Video aus dem Album "Für immer")

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    Linda Fäh

    Herzen Im Wind (offizielles Video)

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    Fernando Express

    Der Wind hat ihre Spur verweht (offizielles Video)

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    Musik ist mein Herzschlag (offizielles Video aus dem Album "Liebes Leben")

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    Diese Nacht nochmal (offizielles Video aus dem Album "Liebes Leben")

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    Wind

    Fang an zu träumen (offizielles Video)

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    Das geht nur gemeinsam (offizielles Video)

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    WIND

    Komm wir halten die Welt an (offizielles Video)

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    Wind

    Wenn du eine Stadt wärst (offizielles Video)

Verknüpfte News:

26. Oktober 2017

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24. August 2017

„Fang an zu träumen“ von WIND wird am 25. August bemustert

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27. April 2017

Wind veröffentlichen am 28. April ihr neues Album „Liebes Leben“

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